von unseren Mitglied Trudy von Harder
Der eine jagt weil es ihn freut,
der andre aus Besessenheit,
der Dritte sucht das Glück auf Erden
der vierte möchte schlanker werden.....
Aber Sie lieber Leser dieses Teils unserer Website sind ja noch nicht so weit,
Sie wollen ja erst einmal wissen, wie man in den Genuss eines Jagdscheines kommt.
Da bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an: Die eine kostet viel Zeit und wenig Geld, die andere wenig Zeit und recht viel Geld.
Bei beiden Varianten ist das notwendige Wissen gleich umfangreich und die Prüfung basiert auf den gleichen vorgegebenen Anforderungen.
Die Jungjägerausbildung über einen Jagdverein dauert regelmäßig etwa 14 Monate. Unterricht ist beispielsweise zweimal pro Woche. Hier vermitteln kompetente Lehrer in allen Fächern (u. a. Haarwild, Federwild, Waldbau, Jagdrecht, Hundewesen, Umgang mit der Waffe etc.) das bei der Prüfung geforderte theoretische Wissen. Parallel dazu führen die sogenannten "Lehrprinzen", die Jungjäger gewissermaßen als Paten an die Praxis heran. Sie werden zur Jagd mit auf den Hochsitz genommen, erfahren notwendiges über Bau- und Pflege der jagdlichen Einrichtungen, sie lernen viel über praktischen Naturschutz und Wildtierkunde vor Ort - im Wald.
Nicht zu vergessen, die Kameradschaft, die dabei nicht nur die "Anwärter" zusammenschweißt.
Die zweite Variante wäre die Crash-Ausbildung in einer Jagdschule. Hier wird in beispielsweise über insgesamt vier Wochen - in Form eines Ganztagsunterrichts - der für die Prüfung relevante Stoff gelehrt oder besser gesagt "gepaukt." Ziel ist, dass die Anwärter die Prüfung schaffen – für die Praxis bleibt daher wenig Zeit.
Von Vorteil für eine solch‘ komprimierte Ausbildung ist, wenn der Anwärter bereits zuvor (etwa durch Familienmitglieder o. ä.) den Praxisbezug hatte.
Diese Schulung kostet zwischen 2.000,-- und 3.000,-- Euro zuzüglich Anreise, Unterkunft und Verpflegung.
Der fünfte jagt, weil´s alter Brauch,
der sechste riecht gern Pulverrauch
der siebte schätzt den Hasenbraten,
der achte strebt nach Heldentaten,
der neunte übt den guten Schuss,
der zehnte flieht den Hausverdruss....
Der Gründe, um sich dem Waidwerk zuzuwenden gibt es viele. Suchen Sie sich den für Sie passenden aus und freuen Sie sich, sofern Sie sich für eine Ausbildung zum Jäger über den JC Artemis entscheiden, auf eine spannende und interessante Zeit in Wald und Flur mit netten Jagdkameraden.
Haben Sie schon Erfahrungen mit der Jagdausbildung oder mit Jagdschulen gemacht? Dann bewerten Sie doch jetzt die Jagdschule oder schreiben über Ihre Erfahrungen.